Concours Rousseau

   

Der Concours Charles Rousseau ist ein französischsprachiger Moot Court im Völkerrecht. Seit 1985 nehmen Teams aus zahlreichen Ländern, größtenteils der Frankophonie, am Concours teil.

Während ursprünglich lediglich Streitigkeiten vor dem Internationalen Gerichtshof simuliert wurden, kam es in den letzten Jahren auch zu fiktiven Prozessen vor dem Internationalen Strafgerichtshof, dem Internationalen Seegerichtshof und anderen internationalen Streitschlichtungsstellen.

Jedes Team sollte aus 4 Studenten bestehen, von denen jeweils zwei eine Partei des fiktiven Prozesses vertreten. Der Fall wird jedes Jahr im Oktober vom Organisationskomitee an interessierte Studenten verschickt. Bis Ende März werden dann Schriftsätze von jeweils ca. 30 Seiten für beide Parteien angefertigt. Im Mai findet dann der internationale Wettbewerb statt, bei dem die Argumente gegenüber Teams von anderen Universitäten und vor einer Richterbank mündlich vorzutragen werden.

Die Kieler équipe 2002 in Montréal

Im Gegensatz zu anderen Moot Courts findet beim Concours Rousseau zur Zeit keine nationale Vorausscheidung statt; das heißt, jedes angemeldete Team kann direkt an der internationalen Ausscheidung teilnehmen, die in den letzten Jahren in Genf, Montreal und Paris statt fand.

Aus Deutschland nahm in den letzten Jahren lediglich die Universität Kiel am Concours Rousseau teil. Vor einigen Jahren war auch die Universität München beteiligt. Leider fand der Wettbewerb 2002/2003 gänzlich ohne deutsche Beteiligung statt.

Da Französisch nach wie vor eine äußerst bedeutsame Sprache im internationalen Recht ist und der Concours Rousseau als einer renommiertesten Moot Courts den Erwerb von Sprach-  und Rechtskenntnissen auf attraktive Weise verknüpft, bieten wir Studenten aus ganz Deutschland unsere Unterstützung an und ermutigen Sie zur Teilnahme am Concours Rousseau.

Nähere Informationen über den Wettbewerb: Philipp Wendel

Links

Homepage des Concours Rousseau

Resultate der letzten Wettbewerbe