Jessup Moot Court

 

Der Philip C. Jessup International Law Moot Court ist der bekannteste und älteste internationale Völkerrechtswettbewerb. Er fand erstmals 1960 an der Harvard Law School statt. Mittlerweile nehmen jedes Jahr ca. 350 Universitäten aus 50 Ländern teil.

Der Sachverhalt, eine völkerrechtliche Streitigkeit zwischen zwei Parteien, erscheint jährlich im September auf der Seite der organisierenden International Law Students' Association (ILSA). Die Teams von jeweils vier Studenten bereiten dann bis zum Januar ihre Schriftsätze für die beiden fiktiven Streitparteien vor. Im Februar finden die nationalen Ausscheidungen statt, bei denen Teams unterschiedlicher Universitäten gegeneinander plädieren und von Richtern bewertet werden. Nehmen in einem Land mehr als zehn Universitäten teil, so qualifizieren sich die ersten beiden Teams der nationalen Ausscheidung für die Endrunde, bei der im April wird schließlich in Washington, DC sozusagen das "Weltmeister-Team" ermittelt.

Das Finale der nationalen Ausscheidung 2002 in Jena

Die nationale Ausscheidung des Jessup Moot Court wird im nächsten Jahr von der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ausgerichtet. Der Sachverhalt des wird sich um die Thematik des See- und Umweltrechts drehen. Bei Fragen oder Interesse zur nationalen Ausscheidung kann Tobias Gries kontaktiert werden.

Der Jessup Moot Court erfreut sich in Deutschland eines ständig steigenden Interesses. Am letzten Wettbewerb in Berlin nahmen 14 Teams teil, von denen sich die Humboldt-Universität Berlin (2. Platz) und Jena (Gewinner) für Washington qualifizierten.

Die GMCS hilft jedes Jahr bei der Organisation der nationalen Ausscheidung und freut sich über jede Kontaktaufnahme von interessierten Studenten und potentiellen Sponsoren bei:

Vanessa Klingberg